Das Portal arbeitsschutz-kmu.de ist ein Ergebnis des Projektes "BeginnRegio Betriebliches Gesundheitsnetz - Prävention und Partizipation im Arbeits- und Gesundheitsschutz für Kleinbetriebe in der Region" (Projektlaufzeit: 01.03.2009-31.12.2011).
Das Portal wendet sich vor allem an kleine und kleinste Unternehmen.
Es wurde in Zusammenarbeit mit fünf am Projekt beteiligten kleinen Betrieben aus unterschiedlichen Branchen in Bremerhaven und Bremen entwickelt. Sie zeigen in Filmen
den Aufbau ihrer betrieblichen Arbeitsschutzorganisation
und abschließend die Prüfung durch das Gewerbeaufsichtsamt.
Mit diesen Videofilmen zur Darstellung der Arbeitsschutzaktivitäten in Unternehmen aus Bremerhaven und Bremen und mit den bereitgestellten Kontaktdaten von Fachkräften für Arbeitssicherheit, BetriebsärztInnen, DurchgangsärztInnen und der rund um den Arbeitsschutz beteiligten Institutionen im Land Bremen setzt das Portal einen regionalen Schwerpunkt.
Die Filme sind eingebettet in eine Lernumgebung (also in Textbausteine), die Schritt für Schritt - wie in einem Handlungsleitfaden - durch den Aufbau einer betrieblichen Arbeitsschutzorganisation führen. Sie zeigen die Fragen, Probleme, Hürden und Erfolge auf, die kleine und kleinste Unternehmen mit dem Aufbau ihrer betrieblichen Arbeitsschutzorganisation haben - angefangen von Informations- und Kenntnislücken, über Fragen bei der Umsetzung, bis hin zum Nutzen und zu den betriebswirtschaftlichen Effekten des Arbeitsschutzes.
JOBSTARTER PROJEKT "AusKuK"
"Crossmediales Ausbildungsmarketing für die Kultur- und Freizeitwirtschaft Bremen"
Die Kulturwirtschaft sowie die kulturbezogene Freizeitwirtschaft stellen für Bremen einen bedeutenden Beschäftigungs- und Wachstumsmarkt dar. Mit dem JOBSTARTER-Projekt
"AusKuK" soll dem wachsenden Fachkräftebedarf in diesem Bereich Rechnung getragen werden. Angestrebt wird die Implementierung Dualer Ausbildung bei Klein- und mittelständischen Unternehmen, um neue zukunftsweisende Perspektiven aufzuzeigen.
Projektlaufzeit
01.01.2010 - 31.12.2012
Ziele
In den verschiedensten Bereichen der Kreativwirtschaft und im assoziierten Gastgewerbe werden zusätzliche Ausbildungsplätze in passenden Berufsbildern geschaffen und mit geeigneten Bewerber/innen besetzt.
Crossmedialer Ansatz
Im Rahmen eines "crossmedialen Ausbildungs-marketings" werden verschiedene Medien, wie Internet, Print, Hörfunk und relevante Veranstaltungen zur Projektpräsentation und zur Information von Unternehmen und Bewerber/innen über Chancen und Möglichkeiten von Ausbildung genutzt.
Serviceangebot
Die Serviceleistungen für potenzielle Ausbildungsbetriebe werden in enger Abstimmung mit den zuständigen Kammern sowie mit allen weiteren Beteiligten
kostenlos angeboten. Mit den Instrumenten des externen Ausbildungsmanagements beraten und unterstützen die Projektmitarbeiterinnen individuell in allen Ausbildungsfragen, u.a. bei der Organisation von Erstberatungen mit den Ausbildungsberater/innen der Kammern, bei der Klärung der
Ausbildungs-berechtigung, bei der gemeinsamen Entwicklung von Anforderungsprofilen, bei der Vorauswahl geeigneter Bewerber/ innen sowie bei insgesamt anfallenden organisatorischen und administrativen Aufgaben. Ein besonderes Angebot für Unternehmen besteht in der Beratung zum Thema Nutzung neuer Medien im betrieblichen Ausbildungsmarketing.
Das Ausbildungsprojekt Nordchance unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in einem Metall- oder Elektroberuf. Die Gesamtmaßnahme läuft über 10 Monate und beginnt jährlich am 1. Oktober.
Nach einer dreimonatigen Orientierungsphase beim BWU folgt ein siebenmonatiges Praktikum in einem Unternehmen. Während der gesamten Zeit werden die Jugendlichen sozialpädagogisch betreut. Projektmitarbeiterinnen halten engen Kontakt zu den Teilnehmern und den Betrieben und leisten Unterstützung im Laufe des gesamten Projekts.
In der Orientierungsphase findet ein intensives Training von fachlichen und sozialen Kompetenzen statt. Mit den Fächern Mathe, Deutsch, Fachkunde Metall- und Elektrotechnik, Bewerbungstraining und Kommunikation werden persönliche Stärken ausgebaut und Defiziten entgegengewirkt. An Werkstatttagen und in einer vielfältigen Berufsorientierung lernen die Teilnehmer die Anforderungen an die verschiedenen Ausbildungsberufe näher kennen.
In den Praktikumsunternehmen, ausschließlich erfahrene Ausbildungsbetriebe, erfolgt eine Qualifizierung in den Grundlagen des jeweiligen Ausbildungsberufes. Die Inhalte der Qualifizierung werden aus den Einsatzmöglichkeiten im Betrieb und den Anforderungen einer Berufsausbildung des für den Betrieb maßgeblichen Metall- oder Elektroberufes abgeleitet. Den Teilnehmern werden praktische und theoretische Kenntnisse sowie die soziale Einbindung in den Betrieb vermittelt.
Während des gesamten Zeitraumes findet Berufsschulunterricht statt.
Das Ausbildungsprojekt Nordchance ist sowohl in Bremen als auch in Bremerhaven vertreten. In Bremen werden jährlich ca. 20 Teilnehmer eingestellt, in Bremerhaven 15 Teilnehmer.
Vielen jungen
Menschen gelingt nicht der unmittelbare Einstieg in eine
abschlussorientierte Berufsausbildung. Um die Einmündung in die
berufliche Ausbildung und nachhaltige Integration in den
Arbeitsmarkt zu erhöhen, ist die Förderung bisher ungenutzter
Potentiale von Jugendlichen und jungen Erwachsenen unerlässlich.
Mit dem Programm
"JOBSTARTER CONNECT" des Bundesministeriums für Bildung und
Forschung (BMBF) sollen Lösungsansätze entwickelt und erprobt
werden, die auf eine frühzeitige Integration in die duale
Berufsausbildung abzielen. Ein Lösungsansatz ist die Erprobung und
Umsetzung von bundeseinheitlichen Ausbildungsbausteinen.
In Anbindung an das
berufsvorbereitende Projekt "NORDCHANCE" - einer Initiative von
NORDMETALL Verband der Metall- und Elektroindustrie e.V. - werden
ausgewählte Ausbildungsbausteine im Rahmen von
Einstiegsqualifizierungen (EQ) zur Optimierung des Übergangs von
Jugendlichen / jungen Erwachsenen in reguläre Ausbildung der Berufe
"Industriemechaniker/in", "Fachlagerist/in" und "Fachkraft
für Lagerlogistik" erprobt.
Mit dem Projekt
"NORDCHANCE PLUS" sollen
65 EQ -
Praktikantinnen / Praktikanten über Ausbildungsbausteine
qualifiziert
und auf die
Ausbildung in den o. a. Berufen optimal vorbereitet,
die
Anrechenbarkeit dieser erworbenen Kompetenzen und
Mit den "Bremer Vereinbarungen" (März 2008 und verlängert im Dezember 2010) beabsichtigen Arbeitgeber- und Unternehmensverbände, Bremer Agentur für Arbeit, Deutscher Gewerkschaftsbund Bremen, Handelskammer Bremen, Handwerkskammer Bremen, Landesregierung Bremen, Stadt Bremerhaven u. a. Initiativen für besondere Zielgruppen des Ausbildungsmarkts zu unterstützen: Jugendliche mit eingeschränkten Vermittlungschancen sollen die Perspektive einer beruflichen Ausbildung erhalten. Diese Zielsetzung verfolgt die "Ausbildungsinitiative Bremen / Bremerhaven", die bereits im Zusammenhang mit dem Ausbildungspakt des Jahres 2004 entstanden ist. Seit November 2008 konzentriert sich "AIBB PLUS" auf die Gruppe der langjährig Ausbildungsplatzsuchenden (sogen. Altbewerberinnen / Altbewerber).
Eine erfolgreiche Integration dieser Jugendlichen in eine duale Ausbildung wird mit dem Konzept einer Ausbildungspartnerschaft intendiert: Die Jugendlichen schließen den Ausbildungsvertrag mit dem Projektträger der Initiative, dem Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V., ab. Die praktische Ausbildung findet in einem kooperierenden Betrieb statt; die Vermittlung des theoretischen Wissens erfolgt - wie üblich - in der Berufsschule. Während der Dauer der Ausbildung sind Beratungen und Unterstützungen der Kooperationsbetriebe sowie ferner sozialpädagogische Betreuung der Auszubildenden bis Juni 2012 sichergestellt. Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter der Rufnummer 0421-36325-18.
Eine spezielle Anlaufstelle für langjährig Ausbildungsplatzsuchende ist zusätzlich im November 2010 mit dem
Ausbildungsbüro in der Handelskammer Bremen, Hinter dem Schütting 8, eingerichtet worden. Jugendliche und junge Erwachsene, die den letzten allgemeinbildenden Schulabschluss einer Regelschule nicht im laufenden Kalenderjahr erworben haben, können dort individuell und unbürokratisch bei der Suche nach einem geeigneten Beruf und Ausbildungsbetrieb beraten und unterstützt werden wie z. B. durch
Erstellung eines individuellen Bewerberprofils,
Vermittlung in betriebliche (duale) Ausbildung,
Hilfe bei der Erstellung geeigneter Bewerbungsunterlagen,
Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche,
Informationen über zuständige Berufsschulen,
Beratung und Begleitung während der Ausbildung.
Betriebe, die diesen Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Ausbildungsplatz zur Verfügung stellen, erhalten eine umfassende Unterstützung wie z. B. durch
Informationen über die Ausbildungsfähigkeit der Altbewerber/innen insbesondere auch derjenigen mit
Migrationshintergrund,
gemeinsame Entwicklung der Anforderungsprofile der Auszubildenden,
Vermittlung von passgenauen Bewerber/innen,
Hilfe bei Erstellung der Ausbildungsverträge,
Informationen über zuständige Berufsschulen,
Beratung und Begleitung während der Ausbildung.
Telefonisch ist das Ausbildungsbüro in der Handelskammer Bremen unter den Rufnummern 0421-3637-421 und 3637-425 zu erreichen.
Kooperationspartner sind die Handelskammer Bremen und die Arbeitwohlfahrt Bremen.
Zusätzliche Informationen sind zu erhalten beim Projektträger
Bildungszentrum der Wirtschaft
im Unterwesergebiet e.V.
Schillerstr. 10
28195 Bremen
Tel.: 0421/36325-0
Fax: 0421/323536
oder per E-Mail an
Wir vermitteln Ausbildungsplätze an Jugendliche und junge Erwachsene, die in diesem Jahr die Schule beenden oder beendet haben, und bieten professionelle Beratung, Unterstützung und Begleitung während des Bewerbungsverfahrens.
Im Einzelnen umfasst unser kostenloser Service:
Individuelle Beratung zur Berufswahl,
Unterstützung zur Erstellung des Bewerbungsprofils,
Unterstützung bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen,
Beratung zur Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche,
Unser Kooperationspartner ist die Handelskammer Bremen. Ausbildungsplätze aus den Bereichen Industrie und Handel sind vorhanden. Unternehmen melden ständig weitere freie Ausbildungsplätze.
Detaillierte Informationen und Beratungstermine erhalten Sie von Frau Inse Koch, Frau Sonja Aßling und Herrn Manfred Ostendorf (Tel.: 0421/3637-459).
Sind
Sie bereit für den Berufswiedereinstieg?! Sie haben Lust, etwas zu
leisten, sich in neuen Aufgaben auszuprobieren und Ihrer Berufs- und
Lebensbiografie neuen Schwung zu geben? Motiviert durch die
Projektgruppe von berufserfahrenen Gleichaltrigen arbeiten Sie Ihre Stärken
und Berufsziele heraus - alles in einem Tempo, dessen Taktgeber Sie
selbst sind. Wir leisten die Prozessbegleitung und die
Kenntnisvermittlung im Projekt und unterstützen Sie bei der
Praktikumssuche.
Zugangsvoraussetzungen:
Sie
sind arbeitsuchend, im Alter um die 50 und sehen Ihre berufliche Zukunft
im Dienstleistungsbereich
Inhalte:
Berufliche
Ziele entlang des eigenen Lebenskonzepts benennen
Auf
die Gesundheit achten, sich selbst bewusst wahrnehmen
Sich
erfolgreich bewerben, Vorstellungsgespräche souverän führen
Das
eigene Leistungsvermögen beschreiben und bewerten
Gesprächsführung,
Moderations- und Präsentationstechniken
Kenntnisse
im Arbeits- bzw. Fachbereich aktualisieren
Sich
mit Veränderungen auseinander setzen
EDV-Training
nach Bedarf: Internet, Word, Powerpoint, Excel
Sicherheit
und Spaß im Umgang mit moderner Technik u. Medien
Anglizismen
und Fachchinesisch verstehen
Auffrischung
der Englischkenntnisse für den Berufsalltag nach Bedarf
Migrantinnen und Migranten und Deutsche mit Migrationshintergrund mit
Berufs-, Fachschul- oder Hochschulabschluss (auch solche, die in Deutschland
nicht anerkannt sind)
Ziel
der Maßnahme:
Im
Rahmen des Lehrganges erhalten Sie die Möglichkeit, alle
Arbeitsbereiche eines Unternehmens kennen zu lernen.
Sie erhöhen Ihre Bewerbungschancen. Sie lernen und arbeiten
mit dem PC. Sie verbessern Ihre Sprachkenntnisse.
Inhalte:
Europäischer Computerführerschein,
Vermittlung von kaufmännischen Inhalten in den Einsatzbereichen Sekretariat, Einkauf,
Vertrieb, Rechnungswesen, Personalwesen, Marketing,
Gesprächsführung und Fachbegriffe, Bewerbungstraining, betriebliches Praktikum
Organisation:
Der
Lehrgang wird in einer Kombination von Präsenzunterricht und
betreuten internetbasierten Lernphasen in den Räumen des
Bildungsträgers durchgeführt. Sie erhalten individuelle
Beratung und Lernbetreuung.
Sie absolvieren ein 3-monatiges Praktikum in einem Unternehmen.
Unterrichtszeiten:
Montag
bis Freitag von 8:30 Uhr bis 13:00 Uhr
Abschluss:
Zertifikat
des Bildungszentrums der Wirtschaft
Bescheinigung des Praktikumbetriebes
Europäischer Computerführerschein (ECDL)
Information
und Anmeldung:
Rolf
Behrens
Töferbohmstr. 8
28195 Bremen
(Haltestelle VHS/Radio Bremen, hinter dem IBIS-Hotel)
Für die Teilnahme am Lehrgang benötigen Sie einen
Bildungsgutschein der BAgIs oder der Arbeitsagentur.
Berufsabschluss nachholen (Nachqualifizierung / Vorbereitung auf die Externenprüfung)
Wer ca. 4,5 Jahre in einem Beruf gearbeitet hat kann sich zur Externenprüfung (der Berufsabschlussprüfung) z.B. bei der Handelskammer anmelden.
Dafür sollten die beruflichen Kenntnisse
a) anhand des Rahmenlehrplanes für diesen Ausbildungsberuf eingeschätzt werden und
b) außerdem sind praktische Kenntnisse analog einer Ausbildung nachzuweisen.
Fehlende Kenntnisse können durch die Nachqualifizierung erworben werden.
Das BWU bietet diese Nachqualifizierung
a) im Einzelhandel / Verkauf und
b) im Sicherheitsbereich an.
Beratung und Informationen:
Rolf Behrens
Töferbohmstraße 8
28195 Bremen
0421/36809-20
Nachqualifizierung im Radio - Bremen 4
Mit einem Radiojingle haben die Nachqualifizierungsprojekte aus Bremen und
Delmenhorst im September und Oktober 2011 bei Radio Bremen 4 für die
Nachqualifizierung geworben.