{short description of image} logo

ESF-Modellprojekt BEA

Berufsorientierung, Berufsberatung und Berufsausbildung von Mädchen
unter den Bedingungen des regionalen Arbeitsmarktes
in Bremen und Bremerhaven

Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Bremen


Ziele:

Vor dem o.a. Hintergrund wurde vom ESF-Modellprojekt BEA ein Berufsorientierungskonzept entwickelt. Es verfolgt das Ziel, vielfältigere und differenzierte Einblicke in die Arbeitswelt zu eröffnen und darüber Ausbildungsplatznachfragerinnen praxisorientiert ein breiteres Spektrum von Berufen erfahrbar zu machen. Das Konzept wird im Bremer Osten und in Bremerhaven mit je zwei Schulen, im Bremer Süden mit einer Schule erprobt.

Inhalte:

Das ESF-Modellprojekt BEA hat sich vor allem in folgenden Bereichen engagiert:

  • Betriebserkundungen und Informationspraktika - in allen Bereichen der Technik-, Telekommunikation-, Werbe- und Medienbranche unter dem Leitthema "Technik als Arbeits- und Kommunikationsmittel zur Förderung der Technikakzeptanz"
  • Betriebserkundungen und Informationspraktika - in betrieblichen Lehrwerkstätten zur Erweiterung des Überblicks über berufliche Anforderungen und Berufsbilder
  • Stadtteilorientierte Informationspraktika in Handwerksbetrieben, um die veränderten Facharbeiterqualifikationen transparenter zu machen: Über die Neuordnung vieler Ausbildungsberufe wird ein neues Verständnis der Facharbeiterin und des Facharbeiters angestrebt.
  • Projektveranstaltungen für deutsche und ausländische Schülerinnen und deren Eltern zu neuen Anforderungen in den Ausbildungsberufen an ausgewählten Beispielen.
  • Projekte mit Auszubildenden und Ausbilderinnen zum Thema "Weibliche Fachkräfte als Vorbilder".
  • Unterstützung der Ausbildungsnachfragerinnen aus Migrantenfamilien.

Zeitgleich wird Klein- und Mittelbetrieben, die mit dem ESF-Modellprojekt BEA kooperieren, das Angebot gemacht, sie bei ihrer Nachwuchsgewinnung zu unterstützen.

  • Die Erfahrungen und Lernprozesse der Schülerinnen in den Praktika und Projekten werden ausgewertet und dokumentiert. Die Ergebnisse werden zurück in die jeweiligen Betriebe getragen. Die Erfahrungen der Betriebe mit den Praktikantinnen werden an die kooperierenden Schulen vermittelt (Stichwort: "Verbesserung des Dialogs zwischen Schule und Betrieb").
  • Auf Grundlage der reflektierten Praxiserfahrungen werden den Schülerinnen weitere Anregungen zur beruflichen Orientierung gegeben bzw. zusätzliche Praxiserfahrungen initiiert.

Außerdem werden interessierte Betriebe bei der Erstellung einer "Ausbildungs- und Berufsweginformation" über ihre betrieblichen Besonderheiten in Ausbildung und beruflichen Perspektiven - mit besonderer Berücksichtigung der Angebote für weibliche Fachkräfte - unterstützt.

Ergänzt werden die Aktivitäten des Projektes durch Befragungen und Expert/innengespräche mit weiblichen Auszubildenden und ausbildenden Fachkräften zum Thema: Verbesserung der Qualitätsstandards in der beruflichen Orientierung.

Partner:

Das ESF-Modellprojekt BEA wird in Kooperation mit der Universität Bremen, Kooperation Uni/Arbeiterkammer und dem Paritätischen Bildungswerk, Land Bremen, durchgeführt.

Verlauf:

Projektlaufzeit: 01.04.1997 bis 31.12.1998. Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Senators für Arbeit.

Ansprechpartnerinnen:

Ursula Rettke, Tel.: 0421/36325-23

Jeannette Salzmann, Tel.: 0421/36325-21


Zurueck